Das Plus für die Umwelt

Fernwärme ist die umweltfreundliche Art zu heizen. Sie verwertet Energie, die sonst ungenutzt an die Umwelt abgegeben würde. Das verringert den Brennstoffverbrauch und erzeugt weniger klimaschädliches CO2 und Abgas. Unser modernes Kraftwerk nutzt den Brennstoff außerdem viel effektiver, als Tausende kleiner Einzelheizungen es könnten. Darüber hinaus erfolgt in dem Müllheizkraftwerk die Verwertung der entstehenden Energie mittels Fernwärme. Und die Luft bleibt sauber, weil vor Ort keine Emissionen entstehen.


Zertifizierte Umweltfreundlichkeit

So wird aus klimaschädlicher Abwärme umweltfreundliche Fernwärme: Die im Kraftwerk bei der Stromerzeugung anfallende Wärme wird mittels intelligenter KWK-Technologie zur Erhitzung von Heizwasser genutzt, das über wärmeisolierte Rohre zur Übergabestation in die Kundenimmobilie geleitet wird – dank des Thermoskannenprinzips der Rohrleitung verliert das mit rund 120 Grad eingespeiste Heizwasser extrem wenig an Wärme. Insgesamt ein Verfahren, das Primärenergie einspart und CO2-Erzeugung vermeidet. Die Umweltfreundlichkeit eines Energieträgers lässt sich nach dem gemäß Energieeinsparverordnung (EnEV) ermittelten Primärenergiefaktor beurteilen, der das Verhältnis der eingesetzten Primärenergie zur tatsächlich nutzbaren Endenergie angibt. Je niedriger der Primärenergiefaktor ist, umso effizienter wird die Primärenergie genutzt. Für unsere Fernwärme beträgt der nach DIN 4701-10 zertifizierte Primärenergiefaktor sehr gute 0,32.


Primärenergiefaktor – Energieeinsparverordnung (EnEV)

Ein gutes Maß für die Beurteilung der Umweltfreundlichkeit eines Energieträgers ist der Primärenergiefaktor, der nach Energieeinsparverordnung (EnEV) ermittelt wird. Der zertifizierte Primärenergiefaktor der Fernwärme aus unserem Netz beträgt 0,32, was einen sehr günstigen Wert darstellt.


Erneuerbare Energien Wärmegesetz – (EEWärmeG)

Seit dem 01.01.2009 gilt für alle Eigentümer von neu zu errichtenden Gebäuden das "Erneuerbare Energien Wärmegesetz" (EEWärmeG). Dieses Gesetz wird ständig aktualisiert und verpflichtet den Eigentümer dazu, erneuerbare Energien zu einem bestimmten Anteil bei der Gebäudeheizung zu nutzen.

Allerdings lässt das Gesetz auch Ersatzmaßnamen zu, die gleichwertig oder besser im Sinne der Energieeffizienz zu bewerten sind.

Eine der Möglichkeiten besteht in der Deckung des Wärmebedarfs unmittelbar aus einem Netz der Fernwärmeversorgung, wobei die Wärme zu mindestens 50% aus KWK-Anlagen stammen muss. Unsere Fernwärme übertrifft diese Forderung deutlich. Damit erfüllen alle unsere Kunden das EEWärmeG.